Datum REv.-OP steht nun fest

  • meine Lieben
    heute kam endlich das Mail von der Oberärztin aus Wuppertal. 24.1.2011 muss ich um 10 Uhr auf der Station 2 mich einfinden. Es erfolgt eine Pouchoskopie und die diversen Untersuchungen. Für die OP ist der 26.1.2011 vorgesehen. Nun hat das ständige Nass sein endlich ein absehbares Ende. Ich muss mich täglich zwei - drei mal vom Pflegedienst umziehen lassen und nachts liege ich immer nass. Dazu kommt ein chronischer Harnwegsinfekt und mein BE liegt selten unter -4,5 und der pH meistens immer unter 7.300. Zurzeit liege ich beim Bicanorm bei 14 - 20 Gramm/Tag. Ich fahre inzwischen dreimal wöchentlich zur VBGA.

    :rolli: Krümelchen
    Tetraplegikerin seit 1990, Mainz Pouch I seit 2007

  • Liebes Krümelchen,


    auch wenn ich leider nicht viel von dem verstehe, was Du mitgeteilt hast, muss ich mich melden. Ich möchte dir sagen, dass ich Dich schon lange bewundere, wie Du mit Deinem Schicksal umgehst und dabei anderen noch so viel Zuwendung angedeihen lässt. Woher nimmst Du nur die Kraft :?: So bin ich auch gewiss, dass Du die neuen operativen Eingriffe und nicht einfachen Herausforderungen bewältigen wirst. Bis dahin werden wir ja noch von Dir hören.


    Du bist ein "MUTMACHER" :danke:


    Ich wünsche Dir und Deiner Familie ein besonders schönes Wh2


    Sei lieb gegrüßt


    Helios :ballons:

  • Hallo Kika123,


    erstmal ein Hallo von der anderen Rheinseite,nämlich Gustavsburg.
    Sehr ärgerlich dieses undicht sein.Habe das ja auch, aber eben nicht ganz so schlimm wie du oder Krümelchen.Mein Uro ist jetzt schon die ganzen Jahre der Meinung ich solle das so belassen,denn eine Revisions Op kann ,aber muß es nicht unbedingt besser machen.!!D.h. der Aufwand könnte evtl. größer als der Erfolg sein.Das bezieht sich jetzt ganz auf meine Situation.Es ist wirklich nur ein leichtes Rinnen und das auch nicht kontinuierlich.
    Ich schreibe dazu,weil ich auch in Mainz operiert wurde,allerdings ist das jetzt schon über 6 Jahre her.Dachte die hätten das mittlerweile im Griff mit dem undicht sein,aber dem scheint nicht so.
    Dann laß das mal begutachten in der Uni und es wäre schön,wenn du darüber berichten könntest,was dabei raus kam.
    Ist schon unbequem,wenn man Nacht für Nacht mindestens einmal raus muß um den Pouch zu entleeren,denn tue ich das nicht,macht er das von selbst.Also ganz richtig ist das mit Sicherheit nicht.
    Gruß Franzi

    Wer später bremst,ist länger schnell....! :Genau:

  • Einen wunderschönen guten Morgen, Kika und Franz.


    Auch ich habe einen Pouch, Gott sei Dank ist er von Anfang an dicht. Ich wurde in Mannheim im Theresienkrankenhaus
    operiert. Trotzdem muss auch ich nachts alle drei oder vier Stunden den Pouch leeren.
    Marion schreibt, dass sie nachts durchschläft ( 6-7 Stunden ). Wie sie das macht, ist mir ein Rätsel.
    Liebe Kika, ich wünsche Dir viel Erfolg mit der Nachuntersuchung.


    Es grüsst Euch


    Gundula

  • Am 20.12.2010 wurden die letzten Fäden gezogen (ich hatte Keime in der Wunde) und der Dauerkatheter kam auch raus.

    Liebe Kika,


    hatte Dein Pouch vor Ziehung des Dauerkatheters eine Chance, sich aufzudehnen, d.h. war der DK mit einem Stöpsel verschlossen, sodass der Pouch richtig gefüllt war und Du ihn durch Ziehen des Katheterstöpsels leeren musstest (auch erst alle zwei Std., dann in größeren Intervallen)?
    Ansonsten muss der Pouch zunächst lernen, sich zu dehnen und erst dann könntest Du richtig "stubenrein" sein, denn nur bei einer gewissen Füllung funktioniert der Kontinenzmechanismus richtig. Der gefüllte Pouch verschliesst durch Druck das Nabelstoma. Ich habe das mal aufgemalt - ohne großen künstlerischen Anspruch :grinsen: - nur des Verständnisses halber.


    Ich bin übrigens nach zwei Revisions-OPs komplett "stubenrein" :hurra:

    Liebe Grüße
    Hexe :tanzen:

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  • Hallo zusammen,


    bevor der DK gezogen wurde, habe ich ein sogenanntes Blasentraining absolviert, d. h. zugemacht für ca. 2-3 Stunden. Schon im KH wurde der DK gezogen, jedoch war ich dort schon undicht. Musste alle 20 Minuten den Pouch leeren und trotzdem ist er ausgelaufen. Ich war heute schon in der Uni und muss im Moment viel trinken und wieder erscheinen, wenn es anfängt auszulaufen. Ich wäre schon froh, wenn ich nur einmal in der Nacht aufstehen müsste und dabei nicht die Bettwäsche wechseln. Auch tagsüber macht sich meine "Blase" selbstständig. Berichte weiter, wenn ich wieder zurück bin.


    Gruß


    Claudia

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